Schwere Überschwemmungen machen Orang-Utan-Inseln unbewohnbar

© BOS Foundation

© BOS Foundation

© BOS Foundation
Evakuierung von auswilderungsbereiten Orang-Utans
Aufgrund der nicht mehr gewährleisteten Sicherheit, mussten mehrere Orang-Utans von ihren Inseln evakuiert und in den Sozialisierungskomplex gebracht werden. Darunter auch Yordanka und Anthony. Ein harter Rückschlag für den Rehabilitationsprozess der Tiere – standen diese doch kurz vor ihrer Auswilderung.
Für die Orang-Utans, die sich an das Leben in der Waldschule und auf den Flussinseln gewöhnt hatten, hat dieser unerwartete Vorfall erhebliche Auswirkungen. BOS unternimmt alles irgendwie Mögliche, um sie während dem Zwischenaufenthalt im Sozialisierungskomplex aktiv zu halten und mit Enrichments (Beschäftigungsmöglichkeiten) und anderen Aufgaben täglich herauszufordern. Dies ist für das Wohlbefinden der Tiere und ihre weitere Entwicklung enorm wichtig.

© BOS Foundation
Knappe Mittel wegen Corona-Pandemie
Trotz der aktuell begrenzten zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen hat das BOS-Team bereits begonnen, einige der entstandenen Schäden zu reparieren. Doch die vollständige Instandsetzung der Inseln ist ohne externe Hilfe nicht möglich. Denn: Neben der Reparatur der effektiven Schäden müssen zusätzlich die Strukturen verbessert werden. Nur so können sie zukünftigen starken Regenfällen und Überschwemmungen besser standhalten.
Diese Reparatur- und Baumassnahmen erfordern zusätzliche finanzielle Mittel. Diese stehen wegen der noch immer hohen Kosten zur Pandemiebekämpfung aktuell nicht zur Verfügung. Wir bitten Sie daher dringend um Unterstützung. Helfen Sie uns, dass wir die Inseln möglichst rasch reparieren und Yordanka, Anthony und alle anderen betroffenen Orang-Utans auf ihre Inseln zurückkehren können. Dies ist essenziell für die letzten Phase ihres Rehabilitationsprozesses.
Ihre Hilfe ist in dieser schwierigen Situation besonders wichtig. Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

© BOS Foundation