SOS Borneo - Grosse Fortschritte
Schon 41’196 Setzlinge gezüchtet, 44’477 Bäume gepflanzt, 40 Hektare aufgeforstet!
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Ein Regenwald entsteht (Bild: BOS Stiftung)
Bis Mitte 2017 produzierten die lokalen Baumschulen bereits 47‘196 Setzlinge für die Aufforstung des Mawas-Schutzgebietes im Rahmen des BOS Borneo Projektes. Starke Regenfälle und Überschwemmungen im Juni zwangen die Einheimischen zunächst zur Umsiedlung der Setzlingszucht in ein neues Gebiet.
Trotz der widrigen Umstände konnte aber am Plan festgehalten werden, mit der Wiederaufforstung eines neuen 38 Hektar grossen Gebietes im Oktober/Dezember 2017 zu starten.
Um mit der Aufforstung im 3. Quartal schrittweise beginnen zu können, musste das Verschliessen bestehender Kanäle in Rantau Upak eilig vorangetrieben werden.
Künftig sollen die aufgeforsteten Gebiete aus der Luft überwacht werden. Fördermittel werden deshalb zum Erwerb einer Drohne eingesetzt. Im April 2017 wurden bereits verschiedene Gebiete kontrolliert, abgestorbene Pflanzen identifiziert und durch neue Setzlinge ersetzt.
Insgesamt wurden im Rahmen des SOS Borneo Projektes bis Mitte 2017 44‘477 Bäume auf einer 40 Hektar grossen Fläche gepflanzt - 7 Hektare wurden alleine im 2. Quartal 2017 aufgeforstet.
Bereits 29 Kanäle verschlossen!
Das Verschliessen bestehender Kanälen ist nicht nur eine wichtige Voraussetzung für die Wiederaufforstung. In erster Linie stellt diese Massnahme den natürlichen Brandschutz der Böden wieder her. In Zusammenarbeit mit den Besitzern der Kanäle konnten zwei davon im Batampang-Gebiet blockiert werden.
Die Zahl der verschlossenen Kanäle ist somit auf 29 gestiegen, welche sich insgesamt über eine Länge von fast 60 Kilometern erstrecken - ein sehr erfreuliches Ergebnis!
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Bereits 29 Kanäle verschlossen! (Bild: BOS Stiftung)
Hand in Hand mit den Einheimischen
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Zusammenarbeit schafft Verbindung (Bild: BOS Stiftung)
Die lokale Bevölkerung wird intensiv in die Wiederaufforstungsprojekte (von der Setzlingszucht, über die Brandbekämpfung bis hin zum Verschliessen der Kanäle) einbezogen, denn nur so können langfristige Erfolge erzielt werden.
Nebst dem Transfer von Wissen im Rahmen von Trainings, schafft das SOS Borneo Projekt wertvolle alternative Einkommensquellen für die lokale Bevölkerung (u.a. in den Baumschulen).