Im Einsatz für die Orang-Utans
Wie alles begann
Als im Jahr 2015 über die verheerenden Regenwaldbrände in Indonesien berichtet wurde, sahen wir täglich neue Bilder der Zerstörung: Abgebrannte Waldflächen, endloser Smog und heimatlose Orang-Utans im Todeskampf. Getrieben von diesen Bildern und mit dem Herzenswunsch zu helfen, gründete ich zusammen mit BOS Schweiz 2016 die Kampagne «One Tree One Life». Der gemeinnützige Verein Borneo Orangutan Survival (BOS) Schweiz mit Sitz in Zürich setzt sich gemeinsam mit Partnerorganisationen – allen voran der BOS Foundation in Indonesien – für den dauerhaften Schutz der letzten Orang-Utans und den Erhalt des Regenwaldes auf Borneo ein. In zwei Rettungsstationen werden verwaiste, verletzte und traumatisierte Orang-Utans medizinisch versorgt, rehabilitiert und bis zu 10 Jahre lang auf ein Leben in Freiheit vorbereitet.
Die im Rahmen der Kampagne «One Tree One Life» gesammelten Spenden werden für die Wiederaufforstung der Waldflächen in der BOS-Rettungsstation Samboja Lestari eingesetzt. Auch dieses Jahr reiste ich als Projektleiterin mit einer Gruppe Freiwilligen genau dorthin, um mit anzupacken.
Arbeiten in der Rettungsstation

Kuscheln mit Orang-Utans?
Ein Engagement, das Wurzeln schlägt
Autorin Angela Burri mit Kollegin Monika Lanz