5 Orang-Utans sind endlich frei

Der BOS-Schutzwald Kehje Sewen heisst übersetzt “Heimat der Orang-Utans”. Er wird seinem Namen gerecht, denn seit dieser Woche stieg dank einer weiteren, erfolgreichen Auswilderung die Zahl der von uns rehabilitierten und dort in die Freiheit entlassenen Orang-Utans auf 126 Tiere.
Die Reise dorthin war beschwerlich. Aber sie hat sich gelohnt.
Fotos: BOS Foundation
5 Tiere, 5 Reaktionen
Elaine (Foto) reagierte auf die Öffnung des Transportkäfigs ruhiger. Sie begann sofort, ihre neue Umgebung zu erkunden und kletterte auf einen Rasamala-Baum (Altingia excelsa).
Am zweiten Auswilderungsort wurde der Transportkäfig von Andreas geöffnet. Der aktive Orang-Utan kletterte sofort auf den Baum vor ihm und baute ein Nest. Als Leanns Käfig geöffnet wurde, begrüsste er seine neue Nachbarin und zeigte grosses Interesse an ihr. Dies beruhte offensichtlich auf Gegenseitigkeit, denn die beiden begannen prompt, sich zu paaren.
Schön, dass die beiden bereits daran arbeiten, die Zahl der Orang-Utans in Kehje Sewen auf natürliche Weise zu vergrössern.
Riana (Foto) ging die Sache ganz besonnen an. Zuerst schaute sie sich gemütlich um und suchte schlussendlich die Nähe von Andreas und Leann. Das Trio blieb die nächsten Stunden beisammen und als die Sonne unterging, bauten alle 3 ihr eigenes Schlafnest.